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Kitesurf World Cup St. Peter Ording

tägliche Berichterstattung / Contest News 19.07.10

Tag 9 -  Race und Siegerehrung
Kristin Boese war wieder einmal die beste deutsche Athletin und wuchs vor allem im Freestyle über sich hinaus. Die 33-jährige neunfache Weltmeisterin setzte sich gegen teilweise erheblich jüngere Konkurrentinnen durch und warf unter anderem die Weltranglistenvierte Angela Peral (Spanien) aus dem Rennen.

In ihrem fünften Lauf war die Potsdamerin nach dreieinhalbstündigem Wettkampf am Ende ihrer Kräfte und verlor gegen die spätere Zweite Karolina Winkowska aus Polen. Für ihren nimmermüden Kampfgeist wurde Kristin Boese mit einem tollen vierten Platz und dem tosenden Beifall der Fans belohnt. "Ich war zum Schluss ziemlich am Ende, doch die tollen Zuschauer haben mich immer wieder nach vorne getrieben", bedankte sich die erfolgreichste Kitesurferin der Welt bei ihren Fans.

Die Freestyle-Konkurrenz der Herren gewann Alex Pastor aus Spanien vor dem Australier Andy Yates. Weltmeister Kevin Langeree aus den Niederlanden sprang als Dritter auf das Treppchen. Beste Deutsche waren der Rendsburger Mario Rodwald und Stefan Permien aus Kiel. Die beiden Himmelsstürmer kämpften sich in die Top Ten vor und belegten einen geteilten neunten Rang. "Im nächsten Jahr wollen wir bei unserem Heimspiel noch weiter in die Weltspitze vorstoßen", versprachen die beiden Freestyle-Asse.

Souveräne Siegerin im Course Racing wurde die Britin Steph Bridge vor Caroline Adrien aus Frankreich und der Brasilianerin Nayara Licarinoo. Auch hier war Kristin Boese als Fünfte beste Deutsche. Der Franzose Bruno Sroka fuhr wieder einmal allen Racern auf und davon und gewann zum zweiten Mal hintereinander am Ordinger Strand. Zweiter wurde sein Landsmann Julien Kerneur vor dem Niederländer Rolf van der Vlugt. Nachwuchshoffnung Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen machte einen Super-Wettkampf und raste nach Anfangsschwierigkeiten als bester deutscher Racer auf Platz elf. "In diesem Weltklassefeld Elfter zu werden, ist unglaublich. Damit hätte ich nie gerechnet", staunte selbst der 16-Jährige über seine Klasseleistung.

Alle Ergebnisse im Überblick

Freestyle Single Elimination
Men Women

1. Alex Pastor (Airush, ESP)

1. Gisela Pulido (Airush, ESP)
2. Andy Yates (Slingshot, AUS) 2. Bruna Kajiya (Flexifoil, BRA)
3. Kevin Langeree (Naish, NED) 3. Karolina Winkowska (Slingshot, POL)
4. Ariel Corniel (Ozone, DOM) 4. Angela Peral (North, ESP)
Freestyle Double Elimination
Men Women
1. Alex Pastor (Airush, ESP) 1. Gisela Pulido (Airush, ESP)
2. Andy Yates (Slingshot, AUS) 2. Karolina Winkowska (Slingshot, POL)
3. Kevin Langeree (Naish, NED) 3. Bruna Kajiya (Flexifoil, BRA)
Board Off Result
Men Women
1. Sebastian Garat (RRD, FRA) 1. Hannah Whiteley (JN Kites, GBR)
2. Kevin Langeree (Naish, NED) 2. Gisela Pulido (Airush, ESP)
3. Rolf Van Der Vlugt (Airush, NED) 3. Caroline Adrien (Cabrinha, FRA)

Tag 8 - Double Elimination und Board Off Contest
Eigentlich ist Board Off keine offizielle Disziplin der PKKRA mehr, da sie mittlerweile von Freestyle abgelöst wurde, aber sie ist am imposantesten für Zuschauer“, erklärt der aktive Rider Toby Braeuer aus Hamburg, der als einer der besten Vertreter dieser Old School Variante gilt.
Hier steht der Traum vom Fliegen an erster Stelle, der Sportler versucht, sich lang in der Luft zu halten und möglichst weit zu fliegen. Die komplette Flugzeit wird für die Ausführung eines Tricks genutzt. In der beim World Cup ausgeführten Variante Board Off galt es für die Männer, beide Füße vom Board zu nehmen. Für die Frauen wurde die One Foot Regel angesetzt, das heißt, dass mindestens einen Fuß aus den Fußschlaufen genommen werden muss. Die Richter der PKRA bewerteten die Höhe des Sprungs mit 80%, die technische Ausführung zählte mit 20% in die Gesamtwertung ein.

Bei starkem Wind mit ca. 17 Knoten fuhren die gemeldeten Drachenlenker eine klassische Elimination mit Heats zu je sieben bzw. fünf Minuten nach dem ersten Durchgang.
Strahlende Siegerin bei den Frauen wurde Hannah Whiteley aus England, die zum ersten Mal an einer Big Air Competition teilnahm. „Das hat unglaublich Spaß gemacht“, erklärte sie nach ihrem Siegesheat. „das mache ich jederzeit wieder – einfach unglaublich!“ Zweite wurde Gisela Pulido (ESP) gefolgt von Caroline Adrien (FRA) und Holly Kennedy (UK).

Tag 7 - Kristin Boese beweist erneut warum sie Deutschlands beste Kitesurferin ist
Die deutschen Asse boten ihren Fans eine Super-Show. Vor allem die neunfache Weltmeisterin Kristin Boese wuchs über sich hinaus und fuhr auf einen sensationellen vierten Platz vor. Fünfmal ging die Potsdamerin an den Start und warf dabei unter anderem die Weltranglistenvierte Angela Peral (Spanien) aus dem Rennen. Doch nach dreieinhalb Stunden Wettkampf ließen bei der 33-Jährigen die Kräfte nach. Kristin Boese verlor gegen die 14 Jahre jüngere Ranglistenzweite Karolina Winkowska aus Polen und war nach dem tollen Auftritt erschöpft, aber glücklich über ihre beste Freestyle-Platzierung des Jahres.

Auch Sabrina Lutz begeisterte das Publikum. Nach einer fantastischen Vorstellung katapultierte sich die 19-Jährige auf den siebten Platz. Der Hamburgerin gelang sogar das Kunststück, die letztjährige Gewinnerin von St. Peter-Ording, Joanna Litwin aus Polen, zu bezwingen. Erst eine hauchdünne Niederlage gegen die Norwegerin Kari Schibevaag stoppte die dreifache Deutsche Meisterin.

Mario Rodwald aus Rendsburg und der Kieler Stefan Permien schafften den Sprung unter die Top Ten. Erst der Niederländer Youri Zoon und Alberto Rondina aus Italien, Zweiter bzw. Sechster der Freestyle-Rangliste, beendeten den Höhenflug der Deutschen.

Tag 6 - Die Spanier dominieren das Wettkampfeld, aber die Deutschen kämpfen sich nach vorne
Beim Palmolive Kitesurf World Cup machten die Freestyler am Donnerstag da weiter, wo sie am Mittwoch aufgehört haben. Mit spektakulären Sprüngen und einem Feuerwerk an Tricks begeisterten die Luftakrobaten die zahlreichen Zuschauer am Ordinger Strand. Bei mehr als fünf Windstärken konnte die erste Runde im Freestyle beendet werden. Und wie bei der Fußball-WM gab Spanien den Ton an.

Bei den Herren besiegte der Spanier Alex Pastor in einem mitreißenden Finale den Australier Andy Yates. Dritter wurde der dreimalige Sieger von St. Peter-Ording und amtierende PKRA-Weltmeister Kevin Langeree aus den Niederlanden. Die Spanierin Gisela Pulido gewann bei den Damen vor der PKRA-Titelträgerin Bruna Kajiya aus Brasilien. Die Polin Karolina Winkowska landete auf dem dritten Rang.

Unmittelbar nach den Finalläufen wurde um 12 Uhr mittags die zweite Ausscheidungsrunde gestartet. Unter dem Jubel der Fans bliesen die deutschen Freestyler zur Aufholjagd und meldeten sich mit eindrucksvollen Siegen im Wettkampfgeschehen zurück. Zunächst kämpfte sich Stefan Permien aus Kiel in das Achtelfinale vor, zehn Minuten später folgte ihm der Rendsburger Mario Rodwald. Und der dreifache Deutsche Meister gab sich kämpferisch: "Ich werde meine zweite Chance nutzen und will beim Finale am Wochenende mit dabei sein", versprach der Profi. Bleiben die beiden Luftartisten weiter auf der Erfolgsspur, können sie sogar noch in den Titelkampf eingreifen. Denn die Sieger dieser Verliererrunde fordern die Gewinner der ersten Ausscheidung heraus. Am Finalwochenende steigt dann der große Showdown am Ordinger Strand.

Für die Flensburger Tim Kummerfeld und Nils Wesch war der Wettkampf nach knappen Niederlagen endgültig vorbei. "Natürlich wollte ich weiter kommen, bin aber gut gefahren und mit meiner Leistung zufrieden", sagte Nachwuchstalent Wesch nach dem Aus. Doch alle Zuschauer waren sich einig: Dem 15-Jährigen gehört die Zukunft. Am Freitag werden die Wettfahrten im Course Racing fortgesetzt.
Am Nachmittag wurden weitere Läufe in der Disziplin Course Racing, der Formel 1 des Kitesurfens, gestartet. Mit zwei dritten Plätzen wahrte die neunfache Weltmeisterin Kristin Boese ihre Chance auf einen Podiumsplatz.

Freestyle Action (Tag 6)

Tag 5 - Hohe Sprünge, tolle Tricks und wilde Manöver
Die Freestyler bewiesen am Mittwoch, dass sie die Könige der Lüfte sind. Beim Palmolive Kitesurf World Cup verzauberten die Brettartisten Tausende von Fans am Ordinger Strand, zeigten alles, was die Königsdisziplin des Kitesurfens so attraktiv macht.

Die neunfache Weltmeisterin Kristin Boese machte bei ihrem Heimspiel einen tollen Wettkampf. Die 33-Jährige unterlag erst nach großem Kampf der 17 Jahre jüngeren mehrfachen Titelträgerin Gisela Pulido aus Spanien. Der Lohn für den großen Kampfgeist: Die Potsdamerin belegte einen hervorragenden fünften Platz und will noch mehr. "Ich bin topfit und hoffe auf einen weiteren Wettbewerb. Dann kann ich mich vielleicht noch verbessern", glaubt die erfolgreichste Kitesurferin der Welt. Im Finale der ersten Ausscheidungsrunde stehen sich am Wochenende die amtierende PKRA-Weltmeisterin Bruna Kajiya aus Brasilien und Gisela Pulido gegenüber.

Vier deutsche Herren kämpften sich bis ins Achtelfinale vor, dann war Endstation. Trotz guter Leistungen verloren Nils Wesch (Langballig/Flensburg), Tim Kummerfeld (Flensburg), Mario Rodwald (Rendsburg) und Stefan Permien (Kiel) ihre Läufe. "Da ist mehr drin. Ich werde in der Verliererrunde voll angreifen und will noch unter die ersten Zehn," gab sich Permien kämpferisch und sprach seinen deutschen Teamkollegen aus der Seele.

Der amtierende PKRA-Weltmeister Kevin Langeree wurde bisher seiner Favoritenstellung gerecht. Der Niederländer hat sich an seinem Geburtstag souverän für das Halbfinale qualifiziert. "Mein schönstes Geschenk wäre ein weiterer Sieg in St. Peter-Ording", wünschte sich der frisch gebackene 22-Jährige. Um das zu erreichen, muss er am Wochenende zunächst den Spanier Alex Pastor schlagen. In der anderen Paarung stehen sich der Australier Andy Yates und Ariel Corniel aus der Dominikanischen Republik gegenüber.

Vierter Wettkampftag beim Palmolive Kitesurf World Cup und wieder waren die schnellsten Drachenlenker der Welt am Zug. Im Course Racing, der Formel 1 des Kitesurfens, wurden am Dienstagvormittag drei weitere Läufe gestartet. Danach begannen die Freestyle-Wettbewerbe der Damen. Nina Schumacher hatte im Duell gegen die amtierende PKRA-Weltmeisterin Bruna Kajiya aus Brasilien erwartungsgemäß keine Chance. "Gegen einen Champion wie Bruna auszuscheiden, ist keine Schande", kommentierte die Maschinenbaustudentin aus Hannover ihre Niederlage.  Nach drei Heats flaute der Wind ab, die Freestyle-Wettbewerbe werden am Mittwochmorgen fortgesetzt. Dabei kommt es zum deutsch-deutschen Duell zwischen der neunfachen Weltmeisterin Kristin Boese und der dreifachen Deutschen Meisterin Sabrina Lutz aus Hamburg.

Beim Race hatte die neunfache Weltmeisterin Kristin Boese dagegen Pech. Die Potsdamerin kollidierte im ersten Lauf mit ihrer Konkurrentin Kari Schibevaag aus Norwegen und fiel insgesamt auf Platz fünf zurück. "Schade, aber so etwas kommt im Eifer des Gefechts vor. Ich habe aber bei fünf noch ausstehenden Wettkampftagen genug Chancen, mich weiter nach vorn zu arbeiten", bleibt die 33-Jährige optimistisch.

Bei den Herren verteidigte der Franzose Bruno Sroka mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen seine Führung vor Rolf van der Vlugt (Niederlande) und seinem Landsmann Julien Kerneur. Bester Deutscher ist Gunnar Biniasch aus Bad Soden als Achter.

Tag drei: die Racer sind los
Nach einem "schlechtem Start" am Sonntag mit nur einem vierten Platz beim ersten Race von Bruno Sroka, dem amtierenden Weltmeister, wechselte er die Finnen und fuhr am Montag dann gleich zweimal auf Platz eins. Er konnte sich die letzte Woche nicht speziell auf den World Cup in St. Peter vorbereiten und ging beim ersten Race mit kürzeren Finnen als die Konkurrenz auf das Wasser. Am nächsten Tag war er vorbereitet und fuhr statt 29 cm, nun 43 cm Finnen und gewann gleich beide Rennen.

Ergebnisse:

Men Race #1
Women Race #1
1. Bruno Sroka (Cabrinha, FRA) 1. Steph Bridge (North, GBR)
2. Rolf van der Vlugt (Airush, NED) 2. Caroline Adrien (Cabrinha, FRA)
3. Julien Kerneur (Takoon, FRA) 3. Kristin Boese (Best, GER)

Men Race #2

Women Race #2
1. Bruno Sroka (Cabrinha, FRA) 1. Katja Roose (Airush, NED)
2. Rolf van der Vlugt (Airush, NED) 2. Caroline Adrien (Cabrinha, FRA)
3. Julien Kerneur (Takoon, FRA) 3. Kristin Boese (Best, GER)

Der zweite Tag stand unterm Stern Freestyle
Zwischen 15 und 20 Knoten startete der erste Lauf der Elimination in der Disziplin Freestyle .
Leider reichte der Wind nicht aus um die Single Elimination erfolgreich zu Ende zu fahren. Eine Runde weiter sind aus deutscher Sicht: Nils Wesch, Tim Kummerfeld, Mario Rodwald und Stefan Permien.

Erster Tag war der Tag der Qualifikationen
Bei Insgesamt 115 Teilnehmer mussten sich 34 Fahrer erst in den Trials beweisen um einen der begehrten Plätze im Main event zu ergattern. Aus deutscher Sicht schafften es Tom Schüller, Niklas Imaz de Zavella, Nils Wesch, Marion Hund und Christian Winkeljohan sich für den Main event sich zu qualifizieren.
Es wird spannend werden wer sich in den nächsten Tag weiter nach vorne kämpfen wird.


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