Fortgeschrittene — Vulcan
Der Absprung zum Vulcan erfolgt nach dem klassischen Dreiklang: abfallen, aushaken, anluven. Im Klartext bedeutet das: Ihr fallt für einen kurzen Moment ab, um euch überhaupt aushaken zu können. Anschließend wird Leinenspannung aufgebaut, indem ihr hart ankantet und die Bar mit aller Kraft an den Oberkörper zieht. Achtet darauf, dass ihr beim Ankanten möglichst die volle Länge der Fersenkante einsetzt. Beim eigentlichen Absprung vom Wasser ist nur noch die Boardspitze im Wasser und sorgt für den endgültigen Popp. Jetzt dreht ihr wie bei einer Frontroll ein. Im zweiten und dritten Bild ist dies gut an Bibis Kopf zu erkennen. Sein Blick ist seitlich über die rechte Schulter gerichtet, womit er die Bewegung vorgibt.
Wer den Vulcan mehr auf einem S-Bend aufbauen möchte, sollte vor dem Eindrehen einen lupenreinen Raley springen.
Sobald ihr dabei den höchsten Punkt erreicht, muss die Rotation durch eine öffnende Bewegung eures Oberkörpers
gestoppt und eine entgegengesetzte 180-Grad-Drehung eingeleitet werden. Bei Bibi ist dieser Trick oft ein Zufallsprodukt: “Der Vulcan ist mein Ausweg, wenn ich einen Slim Chance ansetze, in der Luft aber merke, dass ich ihn nicht durchziehen kann.“ Da ihr bei euren ersten Versuchen in den meisten Fällen mit nur einer Hand an der Bar landen werdet, solltet ihr versuchen, etwas downwind zu landen, also mit wenig Spannung auf den Leinen. Bibis Tipp für zusätzliche Style-Punkte: “Vulcans lassen sich ausgezeichnet mit Grabs kombinieren, wie zum Beispiel einem Melon Grab. Dabei greift die vordere Hand an die Mitte der Fersenkante.“


