Fortgeschrittene — Indy Glide
Dies ist ein Trick, der einfach gut aussieht. Wenn es darum geht, die Magie dieses Tricks zu beschreiben, wird Akteur Bibi sogar philosophisch: “Der Indy Glide ist ein Trick, an dem man sein ganzes Leben lang feilen kann - und er kann dabei immer nur noch stylischer werden.“ Er hat Recht, zahlreiche Covershots untermauern die Fotogenität des Indy Glides. Eine gute Vorübung für alle, die sich an diesen Trick wagen möchten, ist der ausgehakte Tail Grab. „Der Indy Glide sollte nie der erste Trick sein, den man bei einer Session springt. Um sich komplett durchstrecken zu können, solltet ihr euch gründlich warm fahren“, so Bibi. Der Kite sollte in jedem Fall auf zwei Uhr stehen. Bevor ihr euch aushakt, geht sicher, dass sich die vordere Hand in der Mitte der Bar befindet. Dadurch wird euer Kite während des Grabs keine ungewollten Manöver vollziehen und wie festgenagelt im Windfenster stehen. Wie beim Raley sollte der Absprung kraftvoll ausfallen; schließlich muss euer Brett auch beim Indy Glide weit hinter den Kopf gebracht werden, während die Brettspritze nach unten zeigt. Der alles entscheidende Unterschied zum Raley ist der Absprung mit angewinkelten Armen. Sobald ihr euch herausgepoppt habt, solltet ihr die hintere Hand von der Bar nehmen und trotzdem – das ist die Schwierigkeit bei diesem Move – den Arm, der die Bar hält, angewinkelt lassen. Nur so stellt ihr sicher, dass euer Oberkörper einen tiefen Schwerpunkt einnimmt und ihr mit der hinteren Hand die Boardkante greifen könnt. Der Blick richtet sich auf die Wasseroberfläche, so als würdet ihr eine Frontrotation einleiten. Für den Grab hat Bibi einen heißen Tipp: „Als sehr hilfreich erweist sich das Strecken des hinteren Beins und das Anwinkeln des vorderen. Zudem erhöht diese Maßnahme euren Style ungemein.“ Sobald es wieder in Richtung Wasser geht, muss die hintere Hand so schnell wie möglich wieder an die Bar, um den Trick sauber landen zu können.


