Experten — Blind Judge 3
Vom Grundsatz her ist der Blind Judge 3 dem 313 sehr ähnlich. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass ihr euch nach dem Raley in die entgegengesetzte Richtung eindreht, diesmal also backside anstatt frontside. Der Name sagt es bereits, ihr müsst in dieselbe Richtung wie beim Raley to blind eindrehen – und dann um 180 Grad weiter rotieren. Aus Erfahrung weiß Bibi, dass am Anfang manchmal weniger mehr ist: „Versucht nicht gleich am Anfang den Mörder-Raley zu machen, um den Trick so stylisch wie möglich aussehen zu lassen. Konzentriert euch erst einmal auf das Eindrehen. Radikaler könnt ihr den Trick immer noch machen.“ Auch bei der Backside-Variante des 313 ist es sehr wichtig, die Arme bereits während des Absprungs anzuwinkeln. Der Unterschied zum 313 ist der, dass ihr beim Eindrehen über die hintere Schulter schaut und die hintere Hand von der Bar nehmt. „Winkelt die Beine an, zieht die Bar so nahe wie möglich an eure Hüfte und blickt während der 360-Grad-Drehung immer in Drehrichtung“, empfi ehlt Bibi. Der schwierigste Part ist die abschließende 180-Grad-Rotation. Es kann passieren, dass ihr zu Beginn zwar in der Luft umgreift, aber dennoch im Blind landet. Versucht dann, noch höher zu springen und schneller einzudrehen.
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