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Experten — Backmobe

Nachdem ihr die Backroll To Toeside gelernt habt, könnt ihr euch nun am Mobe versuchen. Vom Grundsatz her handelt es sich dabei um denselben Bewegungsablauf. Beim Mobe ist allerdings noch mehr Entschlossenheit gefragt. Schon beim Absprung muss euch klar sein, worauf ihr euch einlasst. Konkret heißt das: Lieber mit zu viel Drall abspringen und überrotieren, als auf halber Strecke nach dem Umgreifen zu verhungern. Irgendwie beansprucht es zwar jeder Sprung für sich, aber ein sauberer Absprung ist beim Mobe wichtiger als bei jedem anderen Trick. Je mehr Kantendruck ihr aufbaut, desto höher springt ihr, desto mehr Spannung nehmt ihr aus den Leinen und desto leichter wird euch das Umgreifen fallen. Hier legt ihr den Grundstein für ein erfolgreiches Gelingen. Auf dem ersten Bild ist schön zu erkennen, wie sehr Chris die Arme anwinkelt und die Bar bereits während des Absprungs mit aller Kraft in Richtung Hüfte presst. Wenn er die Bar um 180 Grad dreht und auf dem Rücken übergibt, kommt ihm das nur zugute. Nach dem Umgreifen beginnt die kritische Phase, die letzte 180-Grad-Körperdrehung. Je höher die Rotationsgeschwindigkeit, desto wahrscheinlicher wird eine erfolgreiche Landung mit Geradeausfahrt. Chris hat noch einen Tipp zur Landung: “Ideal wäre es, nach dem Handlepass die Bar mit der anderen Hand noch in der Luft oder sofort nach der Landung zu greifen. So hindert ihr den Kite daran, zu loopen und fahrt das Manöver sauber aus.“