Experten — Downloop S-Bend
Wer die „Downloop Frontroll“ in der Tasche hat, kann sich getrost an den „Downloop S-Bend“ wagen. Vom Absprung her sind beide Sprünge recht ähnlich. Bernie fällt etwas ab, um sich mit wenig Druck auf der Bar leichter aushaken zu können. Vor dem Ankanten sollte der Kite auf der Halb-Eins-Position stehen und beide Hände auf der linken Barseite fassen. Je weiter außen ihr greift, desto enger fällt der Radius eures Kiteloops aus. Bernie greift die Bar direkt am Depowertampen, um den Loop möglichst radikal ausfallen zu lassen und damit der Körper die S-Bend-typische Streckung einnimmt. Einem legitimen S-Bend geht immer ein Raley voraus. Wer also bereits beim Absprung das Board über den Kopf wuchtet und sich danach erst eindreht, erfüllt alle Voraussetzungen. Im Optimalfall sollte sich das Board während der gesamten Rotation wie ein Propeller über eurem Kopf drehen. Die Landung fällt - je nach Drehgeschwindigkeit des Kites – sanft oder heftig aus. Indem ihr die Beine für die Landung anwinkelt, könnt ihr den Mix aus Horizontal- und Vertikalkraft abfedern. Aber lasst euch nicht in die Knie zwingen!
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