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Aufsteiger — Highjump Indy Grab

Absprung
Fahrt zunächst mit mittlerer Geschwindigkeit an. Um möglichst hoch hinaus zu kommen, ist es wichtig, beim Absprung maximalen Kantendruck zu erzeugen. Dieser ist besonders hoch, wenn der Kite beim Einleiten des Ankantens direkt vor euch steht, also auf 15 Uhr. Den letzen Kick erhaltet iht, wenn ihr euch aktiv vom Wasser löst. Das erreicht ihr, indem ihr das Tail mit dem hinteren Fuß ins Wasser presst, eure Beine anzieht und gleichzeitig die Bar nach unten zieht. Euer Kite sollte in dieser letzen Phase von 13 Uhr auf die 11-Uhr-Position zurückgelenkt werden.

Flugphase
Die vordere Hand bleibt an der Bar und wird in der Mitte positioniert. Dadurch lauft ihr weniger Gefahr, den Kite zu versteuern, vor allem bei Sprüngen mit Grabs wie diesem. Damit ihr möglichst lange in der Luft schwebt, solltet ihr den Kite während der gesamten Flugphase anpowern: Haltet die Bar am Anschlag des Chickenloops oder nutzt den Microhook, wenn ihr einen habt. Je länger ihr in der Luft bleibt, desto mehr Zeit habt ihr, um die Boardkante zu greifen. Dreht euren Körper gleich nach dem Absprung ein. Die 180-Grad-Drehung wird wie bei jeder Rotation mit dem Kopf gesteuert. Also Kopf eindrehen, die Schultern und der Körper werden folgen. Greift nun die Mitte der Zehenkante mit der hinteren Hand. Um den Stylefaktor zu erhöhen, streckt am höchsten Punkt des Sprungs die Beine durch - der Name des Grabs wird dann um den Zusatz "Stiffy" erweitert. WIchtig ist, den Grab beherzt auszuführen, also die Kante fest zu greifen, und nicht nur kurz zu berühren. Versucht die Boardkante möglichst lange zu halten, das gibt Stylepunkte. Der Kite bleibt während des Manövers im Zenit.

Landung
Löst den Grab vor der Landung und bringt die hintere Hand wieder an die Bar. Nun wird der Kite in Fahrtrichtung eingelenkt. Für eine weiche Landung solltet ihr den Kite angepowert lassen, andernfalls würde der Kite einen Strömungsabriss erleiden und ihr ins Wasser abstürzen. Landet auf Downwindkurs und geht tief ins Knie.

Übliche Fehler:
>> die Leinen werden durch zu wenig Kantendruck nicht ausreichend aufgeladen, ein Hüpfer ist die Folge
>> die an der Bar verbleibende Hand greift nicht mittig, der Kite verreißt deshalb
>> der Kite wird zu schnell herunter gelenkt, de Landung gällt deshalb unkontrolliert schnell aus