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Aufsteiger — Frontroll Tailgrab

Absprung
Bei der Frontroll gilt es für viele eine psychologische Barriere zu überwinden. Sich nach vorne einzudrehen und eventuell bei nicht zu Ende gedrehter Rotation auf der Seite oder dem Rücken einzuschlage, schreckt viele ab. Das wollen wir ändern. Denn Stürze passieren vor allem, wenn der Kite zu Beginn zu tief geflogen wird. Also ruhig den Kite zwischen elf und zwölf Uhr parken. Das Wichtigste aber bleibt ein sauberer, kraftvoller Absprung. Werft euch - den Kopf voran - regelrecht nach vorne, nachdem ihr euch mit der Boardkante maximal gegen den Kite gestemmt habt. Das geht natürlich nur, wenn ihr den Kite vor dem Zurücklenken möglichst tief geflogen habt, die Leinen durch das Ankanten also hart wie Stahlseile werden. Die energisch zum Board geführte Hand erleichtert euch zusätzlich das Eindrehen. Die Frontroll ist einer der wenigen Sprünge, die für viele durch einen Grab einfacher werden.

Flugphase
Je kompakter ihr seid, also je stärker ihr die Beine angewinkelt habt, desto schneller dreht ihr euch ein. Das wird besonders dann wichtig, wenn ihr bei euren ersten Versuchen nicht genügend Höhe erreicht und dies durch eine schnell ausgeführte Rotation ausgleichen müsst. Haltet eine Sekunde inne und greift das Tail des Boards. Der Grab fällt besonders stylish aus, wenn das vordere Bein gestreckt wird.

Landung
Sobald ihr beide Beine streckt, wird die Rotation abgebrochen. Ein nach vorn gelenkter Kite wirkt ebenfalls unterstützend. Nach Möglichkeit solltet ihr die hintere Hand wieder an die Bar führen, um mehr Stabilität bei der Landung zu haben.

Übliche Fehler:
>> zaghafter Absprung, aus Angst, sich nach vorne zu werfen
>> Rotation wird nicht eingeleitet, weil der Kopf nicht die Drehbewegung vorgibt
>> Landung fällt zu hart aus, weil Rotationsgeschwindigkeit zu hoch und Kite zu tief